02.12.2019

Cyberweek 2019: Transaktionszahlen im Onlinehandel erreichen erneut Spitzenwerte

Baden-Baden, 02. Dezember 2019 – Die sogenannten Cybertage rund um den Black Friday sind zu einem Ende gekommen und deutsche Onlinehändler schließen die beliebte Rabattwoche erfolgreich ab. Wie die diesjährigen Zahlen von Arvato Financial Solutions belegen, ist die Kauflust der Kunden in diesem Jahr nochmals gestiegen.

Die vergangene Cyberwoche war für deutsche Onlinehändler Anlass zur Freude: Mit über 3,5 Millionen gezählten Transaktionen wurde bereits am Sonntagabend das Volumen der Transaktionen des vorherigen Jahres übertroffen. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 verzeichnete Arvato Financial Solutions 3,5 Millionen Transaktionen inklusive des nochmals Umsatzstarken Cyber Mondays. Während im vergangenen Jahr über 800.000 Transaktionen am Black Friday gezählt wurden, standen dieses Jahr um Mitternacht über 1,3 Millionen auf den Monitoren von Arvato Financial Solutions.
Der Spitzenwert der Bestellungen wurde dabei bereits am Vorabend des Black Fridays erreicht, was darauf zurückzuführen ist, dass ein weltweit bedeutender Online-Händler seine Aktionsangebote bereits am Donnerstagabend startete. Mit fast 2000 Transaktionen in der Minute zu diesem Zeitpunkt wurde der Maximalwert des Vorjahres nahezu verdoppelt – bei einer Antwortzeit von einer knappen halben Sekunde pro Aktion. Das zeigen die Zahlen des Finanzdienstleisters Arvato Financial Solutions, der mehr als die Hälfte der hundert größten Onlinehändler Deutschlands betreut.

„Die Transaktionszahlen rund um die Rabattwoche sind nun das dritte Jahr in Folge gestiegen. Das bestätigt, dass sich die Cybertage in Deutschland vollends durchgesetzt haben“, sagt Kai Kalchthaler, Executive Vice President Risk Management bei Arvato Financial Solutions. Mit der steigenden Anzahl von Zahlungsprozessen, komme es laut Kalchthaler jedoch auch zu einem erhöhten Betrugsrisiko für den ECommerce. „Gerade während der Cybertage reicht es nicht aus, nur Serverkapazitäten und Personal entsprechend zu erhöhen. Onlinehändler müssen sich vermehrt mithilfe präventiver Maßnahmen wappnen, um dem Risiko der Cyberkriminalität frühzeitig entgegenwirken zu können“, so Kalchthaler.

Um sich als Unternehmen vor Zahlungsausfällen aufgrund von Betrug schützen zu können, bedarf es moderner Lösungen zur Prävention. Denn auch die Betrüger selbst bedienen sich immer neuer Techniken. Behavioral Biometrics können hier beispielsweise Abhilfe schaffen. Sie analysieren bestimmte Verhaltensmuster von Nutzern im Hintergrund und registrieren eventuelle Auffälligkeiten frühzeitig ohne dass dabei die Costumer Journey der Kunden in Mitleidenschaft gezogen wird.

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