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Anbindung von Zahlarten: In der Krise schon für morgen optimieren

Florian Krämer
28.04.2020 | 3 minutes
Unterschiedliche Zahlarten beim Checkout anbieten

Kundenbindung: Unternehmen müssen aktuelle Situation berücksichtigen

Für Unternehmen aus dem Bereich E-Commerce bedeutet das: Sie sollten auf das veränderte Nutzerverhalten eingehen und ihre Onlineshops in Bezug auf Zahlarten optimieren, wenn sie neue Kunden gewinnen und diese langfristig halten möchten. Eine optimale Customer Journey, beginnend mit dem Angebot  unterschiedlicher Zahlarten beim Checkout, kann das gewährleisten. Laut einer Studie des Handelsforschungsinstituts EHI ist der Kauf auf Rechnung mit mehr als einem Viertel aller Umsätze eine der beliebtesten Zahlarten unter deutschen Onlineshoppern.

Kauf auf Rechnung

Gerade in Zeiten finanzieller Unsicherheit wird die Option des Rechnungskaufs gerne genutzt, da sich so das Zahlungsziel dank 14-tägiger Frist häufig in den nächsten Monat schieben lässt. Wir beobachten allerdings, dass bisher nicht alle Onlinehändler diese Möglichkeit anbieten. Das Risiko vermeintlicher Zahlungsausfälle scheint zu hoch. Dabei kann man auch bei der Verwendung dieser Zahlart im Voraus das Risiko abschätzen bzw. minimieren. Sieht man den optimalen Payment Mix als nur einen Baustein eines optimalen Onlineshops, lässt sich ein weiterer Benefit noch vor dem Checkout installieren: Eine automatisierte Bestell- und Bonitätsprüfung vermindert das Risiko.

Komplexe Prozesse clever bündeln

Denn: Die Käuferschaft ist heterogen, ebenso wie ihre Zahlungspräferenzen. Die durch das Coronavirus verursachten Einschränkungen sorgen etwa dafür, dass auch die ältere Generation angefangen hat verstärkt online einzukaufen und auch weitere Kundengruppen hinzukommen, die bisher keine „Onlineshopper“ waren. Diese bevorzugen den Kauf auf Rechnung, weil sie häufig keine Kreditkarte besitzt, mit PayPal wenig vertraut sind und der Sofortüberweisung skeptisch gegenüberstehen.

Wir konnten in den letzten Wochen bei unseren Kunden und Partner sehen, dass die Zahlart

  • Kauf auf Rechnung von 56% der Kunden genutzt wurde,
  • Lastschrift liegt bei knappen 10% und der Einsatz der
  • Kreditkarte bei 7%.

Wir konnten des Weiteren sehen, dass die jüngere Zielgruppe e-Payments mit Apple oder Google Pay vermehrt auswählt: E-Payments erlebte im KW12 ein Hoch mit 27% und hält sich seitdem bei 25%. Auch die Höhe der Warenkörbe und die Anzahl an Bestellungen wirken sich auf die Accounting Prozesse eines Unternehmens aus. In KW11 sank der durchschnittliche Warenkorbwert um zunächst 6% und in KW12 um weitere 11%. Langsam entspannt sich die Situation wieder und die Warenkörbe verzeichnen nun wieder ein Plus von 17% in den KWs 14 und 15.[1] Auf diese Schwankungen galt es schnell zu reagieren und die Auswirkungen auf die Ressourcen in der Zahlartensteuerung als auch im Accounting richtig einzuschätzen.

Was können Unternehmen jetzt tun?

Schnell und flexibel sein! Dafür benötigen sie nicht die Fähigkeit zur Anbindung von unterschiedlichen Zahlarten, die auf die Kunden abgestimmt sind. Besonders die reibungslose Abwicklung der weiteren, im Hintergrund ablaufenden, Finanzprozesse gestaltet die Customer Journey so komfortabel wie möglich. Von der Rechnungsstellung über den Zahlungseinzug bis zum Mahnprozess und Inkasso. Dazu zählen ebenso die Abstimmung der Zahlungsflüsse aller relevanten Zahlarten wie ein buchhalterischer Monatsabschluss.

[1] Betrachtungsgruppe: Arvato Financial Solutions Kunden E-Commerce Branche

Fragen? Ich freue mich auf den Kontakt!
Florian Krämer
Global Sales Manager

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