Zukunft der Mobilität & Sharing Economy

Sharing Economy - Nutzen oder Besitzen? Das ist hier die Frage! Sind Sie so agil und flexibel wie die Mobilität von Morgen? Von Carsharing und anderen Business Models der Mobilität der Zukunft.

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Sharing Economy - Trend des Teilens

Sharing-Modelle wie Airbnb, Uber oder TaskRabbit sind in unserem Alltag mittlerweile fest integriert – und es kommen stetig neue Angebote aus verschiedenen Branchen zum Teilen von Waren und Dienstleistungen hinzu.

Das Grundprinzip des Teilens ist nicht neu. Von klein auf lernen wir, Dinge mit Anderen zu teilen. Auch in der Vergangenheit wurden Dinge ausgeliehen oder getauscht, die man sich aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht leisten konnte. In der heutigen Zeit, in der der Wohlstand eine Überflussgesellschaft geschaffen hat, besinnt man sich aber immer öfter auf das Wesentliche. Die sichtbaren Folgen des Massenkonsums für Mensch und Umwelt kurbeln die Nachfrage nach nachhaltige Konsum an.

Die "Wirtschaft des Teilens" stellt den gemeinschaftlichen Konsum, die sogenannte "Collaborative Consumption" jedoch in den Mittelpunkt des Wirtschaftsgeschehens. Teilen ist deshalb nicht mehr nur ein Trend, sondern der Motor neuer Geschäftsmodelle, die statt dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen auf eine gemeinsame Nutzung dieser setzen.

Ein aufsteigendes Business Model ist das neue Pioner Konzept von Lynk & Co: Bei Lynk & Co können Verbraucher Autos nicht nur kaufen, sondern auch über eine monatliche Mitgliedschaft nutzen oder sie mit anderen teilen. 

Sharing

 

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Wie Unternehmen von der Sharing Economy profitieren

Entwicklung neuer Geschäftsmodelle
Im Rahmen neuer Business Models können neue Angebote entwickelt und damit weitere Nutzergruppen erschlossen werden. Daraus ergibt sich eine Innovationskraft im teilweise gesättigten Marktumfeld.

Optimierung durch Daten
Der Einsatz einer digitalen Plattform eröffnet einen Datenschatz -Nutzerdaten können gesammelt und gezielt ausgewertet werden.

Ressourcennutzung & Agilität
Im Sinne des nachhaltigen Konsums können Ressourcen gemeinschaftlich genutzt werden. Sharing-Modelle ermöglichen auch den Zugang zu Ressourcen, die beispieslweise aufgrund hoher Anschaffungskosten nicht erreichbar gewesen wären. Auf Marktveränderungen kann flexibel und agil eingegangen werden, weil weniger  Investitionen getätigt wurden.

Skaleneffekte
Die Plattform ist eine skalierbare Technologie - den hohen Investitionen zu Beginn stehen nur geringe zusätzliche Kosten durch eine höhere Nutzeranzahl gegenüber.

Potenziale werden in vielen Branchen genutzt

Parken

Parken

Vermietung von Parkplätzen/Einfahrten

Elektrizität

Elektrizität

Verkauf von übrigem Solarstrom

Unterkünfte

Unterkünfte

Vermietung von Zimmer/Wohnung/Haus

Arbeitskräfte

Arbeitskräfte

für Handarbeiten und Gelegenheitsjobs

Raum für neue Geschäftsmodelle in der Sharing Economy

Business to Business: Firmen verleihen untereinander Produkte und Dienstleistungen (Beispielsweise Leihgeräte wie Drucker).

Business to Consumer: Unternehmen nutzen Plattformen, um Ihren Kunden, also Privatpersonen, das eigene Produkt zur Verfügung zu stellen (Beispielsweise Share Now, dem Carsharing-Anbieter von Daimler und BMW).

Peer to Peer: In diesem Geschäftsmodell wird den Akteuren lediglich die Plattform zum Teilen zur Verfügung gestellt. So wird ein rechtlicher Rahmen geschaffen und zwischen Angebot und Nachfrage vermittelt. (Beispielsweise Airbnb, der Online-Marktplatz für Unterkünfte, der sich großteils über Provisionen finanziert).

 

Im Zentrum der Sharing Economy steht die digitale Plattform, die zwischen den Akteuren - Besitzer und Suchender - vermittelt. Die Plattformökonomie, in die sich aus das Sharing-Modell unterordnen lässt, ist wohl die größte Errungenschaft und Innovation der digitalen Transformation.

Carsharing – Mein Auto, Dein Auto, Unser Auto

Besonders im Fokus der Sharing Economy liegt die Mobilitätsbranche. Hier sind die Möglichkeiten grenzenlos: Carsharing, Sammeltaxis (sogenanntes Ride-Pooling), Mitfahrzentralen (Ride-Sharing), Mietfahrrädern und Co. 

Da insbesondere Fahrzeuge mit hohen Anschaffungs-und Unterhaltungskosten verbunden sind, erfreuen sich Carsharing-Modelle besonderer Beliebtheit in der Wirtschaft des Teilens.

 

 

 

Auch hier unterscheidet man grob drei verschiedene Business Models:

1. Station-based 
Hier definiert eine Station den Start-und Endpunkt der Fahrt, man leiht das Auto im Prinzip für einen Round-Trip.

2. A-B Sharing
Etwas flexibler gestaltet sich das Leihen des Autos von Standpunkt A nach Standpunkt B. Das Auto kann also an einem festgelegten Ort abgeholt und an einem anderen Ort/Parkplatz wieder abgegeben werden. Dies eignet sich besonders für den Einsatz von Fahrzeugen mit emissionsfreien Antrieben, die eine Ladestation benötigen. Verfügbarkeit und Standort der Fahrzeuge sind planbar, Fahrten können im Voraus gebucht werden.

3. Free floating 
Am meisten Flexibilität bietet das freie Modell. Das Auto kann an einem beliebigen Ort innerhalb eines bestimmten Radius abgegeben werden. Das Auto wird per App geortet und von dort geliehen, wo der letzte Nutzer es abgestellt hat. Fahrten sind somit erst kurz vor Fahrtantritt buchbar. 

Mittlerweile sind auch Misch-Formen von free-floationg und stationsbasierten Angebote aus einer Hand auf dem Markt gängig. 

Status Quo der geteilten Mobilität in Deutschland 

Das Wachstum der Branche wurde durch die Pandemie-Situation und den Lockdowns gebremst. Die Mobilitäsnachfrage war stark rückläufig - Wege sowohl zur Arbeit, also auch in der Freizeit wurden eingespart.

Laut dem deutschen Bundesverband CarSharing gab es zu Beginn des Jahres 228 CarSharing Anbieter an 855 Orten, mit rund 2,9 Millionen registrierten Kundinnen und Kunden. Das sind circa 25,5% mehr Nutzer als im Vorjahr. Die Fahrzeug-Flotte ist im Vergleich zum Vorjahr 3,2% auf 26.220 Fahrzeuge angewachsen. Das zeigt, dass viele Nutzer auch während der Pandemie auf das Sharing Modell vertrauen, der Erfolgskurs also weiter fortgeschrieben wird. 

Auch in Bezug auf Nachhaltigkeit nimmt die deutsche CarSharing Industrie eine Vorreiterrolle ein: Viele Anbieter stellen Ihre Flotte auf emissionsfreie Elektro- oder Plug-In-Hybride Fahrzeuge um. Der Anteil liegt in Deutschland bei 18,5% wohingegen die internationale Flotte derzeit bei 1,2% liegt. 

*Bundesverband Carsharing: https://www.carsharing.de/alles-ueber-carsharing/carsharing-zahlen/aktuelle-zahlen-fakten-zum-carsharing-deutschland 

Individuelle Mobilitätsbedürfnisse

Nicht zuletzt durch die Pandemie-Situation wandelt sich unsere Gesellschaft. Der alte Rhythmus weicht einem flexibleren und mobileren Lebensstil mit verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. 

Wie auch in anderen Bereichen, gibt es für Mobilitätsangebot verschiedene Zielgruppen, mit individuellen Mobilitäsbedürfnissen. In einer Studie wurden auf Basis der Sinus-Milieus vier Personas identifiziert, die sich anhand ihrer Lebensumstände, Erwartungshaltungen, Bedürfnisse und Hemmnisse in Bezug auf die Nutzung moderner Mobilitätsangebote differenzieren.

Mobilität 4.0 – Was bringt die Zukunft der Mobilität?

Um diesen zunehmend veränderten Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden, muss sich auch der Status der Mobilität in Deutschland weiterentwickeln:

E-Mobilität
Die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen auf den Straßen macht die Evolution der Mobilität sichbar. Auf vielen Parkplätzen befinden sich mittlerweile Ladesäulen, die Infrastruktur wird weiter ausgebaut. Problematisch sind nach wie vor die Reichweite von Batterien - durch weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung, die weitere Digitalisierung und Automatisierung wird den Wandel in Richtung klimaneutraler, emissionfreier E-Mobilität weiter beschleunigen. Auch die Mikromobilität, elektrisch betriebene Kleinfahrzeuge, wie Elektrofahrräder, Roller oder auch Segways werden in dieser Entwicklung eine wichtige Rolle einnehmen. 

Access
Der Zugang zur Mobilität und die Frage "Use or Own?" wird uns in der Zukunft weiter beschäftigen. Die individuelle Antwort auf diese Frage wird darüber entscheiden, wie schnell und flechendeckend sich neue Mobilitätskonzepte ausbreiten und durchsetzen.

Subscription
Das klassische Carsharing ist nur eines der denkbaren Geschäftsmodelle.
Immer mehr Anbieter positionieren sich zwischen Leasing und Carsharing,
indem sie Abo-Modelle anbieten. Das Kölner Unternehmen Like2drive
bietet beispielsweise eine Auto-Flatrate, bei der der Kunde für einen festen
Monatspreis ein top ausgestattetes Fahrzeug zum Flatrate-Tarif fahren kann.
Er muss keinen Gedanken an Anzahlung, Versicherungen oder Werkstattkosten verschwenden. Das ermöglicht Kostenkontrolle und hohe Flexibilität durch kurze Laufzeiten. 

All-inclusive Mobility
Mobilität muss als ganzheitliches Konzept verstanden werden. Eine nahtlose Mobilitätskette durch Kooperation und Integration verschiedener Anbieter wird erwartet. Die Nachfrage nach solchen integrierten Angeboten beschreibt den Trend der All-inclusive Mobilität. Mit unseren Mobility Clearing Services bedienen wir den Trend - wir bieten unseren Kunden sowie deren Endkunden ein Rundum-Service-Paket von der Buchung bis zur Bezahlung auf Basis einer skalierbare Technologieplattform, die alle Prozesse von Kundenmanagement bis Zahlungsforderungen verwaltet. 

Treiber der Mobilitätswende

Politische Regularien

Politische Regularien

die zum Beispiel autonomes Fahren ermöglichen

Technologischer Fortschritt

Technologischer Fortschritt

durch Forschung und Entwicklung

Innovative Geschäftsmodelle

Innovative Geschäftsmodelle

mit neuen Potenzialen und Zielgruppen

Attraktive finanzielle Angebote

Attraktive finanzielle Angebote

und unkomplizierte Bezahlmöglichkeiten

Mehr

Umdenken beim Endverbraucher hat bereits eingesetzt und wird sich in den kommenden Jahren verstärken. Wie schnell der Veränderungsprozess abläuft, hängt von vier Treibern ab: 

 

Und wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

 

Gemeinsam wollen wir Mobilität neu denken. Spannende UseCases und Mobilität Trends entdecken Sie in unseren Blogbeiträgen.

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