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Andre, IT Operations Manager

Über mich

 

Meine Technology Skills

blau-neu.pngNotepad ++

gelb-neu.pngMS Azure + MS SQL + Oracle SQL + Power BI

 

Meine Soft Skills

blau-neu.pngTeamwork + Stressresistenz + Geduld

gelb-neu.pngKreativität  + Zeitmanagement

 

Mit diesen Technologien arbeite ich am liebsten

computer-chip.png Azure Cloud

computer-chip.png Power BI

computer-chip.png Continous and Delivery Integration

computer-chip.png Containers

computer-chip.png Kubernetes

 

Was ist dein Job als IT Operations Manager?

Zunächst einmal würde mich mit meinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Schwerpunkt Elektrotechnik als Quereinsteiger in der IT bezeichnen. Natürlich kommt man auch in diesem Studiengang nicht ums Programmieren herum, aber ich bin kein klassischer Informatiker. Für mich war auch immer klar, dass ich nicht den Weg des reinen Ingenieurs oder Informatikers gehen möchte, da ich sehr gerne im Austausch mit unterschiedlichen Abteilungen/Parteien stehe und mich eher in der Rolle des „Vermittlers“ sehe. Genau das tue ich momentan in meinem Job.

Wie genau kann man sich das vorstellen?

Ich sehe mich als eine Art "IT-Generalist". Bei meinen Tätigkeiten geht es darum, Technologien sowie fachliche Prozesse zu verstehen, das Systemverhalten zu interpretieren und Fehler und deren Auswirkungen einordnen zu können.

Ich benötige also vor allem ein sehr umfangreiches technisches und fachliches Verständnis, welches ich mir zum Teil durch mein Studium, aber vor allem durch mein persönliches Interesse an Technik und den Business-Prozessen angeeignet habe.

Was genau meine Tätigkeiten sind, mache ich am besten an einem Beispiel fest: Mein Team und ich sind für die Betreuung diverser Systeme zuständig, die von unseren Fachbereichen sowie von Kunden genutzt werden. Wird in einem dieser Systeme ein Problem festgestellt, sind wir die ersten Ansprechpartner für die Analyse und Lösung. Unser erster Schritt ist dann, mit unseren Werkzeugen zu überprüfen, wo genau das Problem liegt. Dazu wird beispielsweise im Azure Monitoring, in Application Insights, den Logfiles oder direkt auf der Datenbank geprüft, was zu dem Problem geführt haben könnte. So können wir feststellen, ob es sich um eine temporäre Störung, eine Fehleingabe, oder aber um einen Bug handelt. Ist dies der Fall, beziehen wir unser Entwickler-Team ein. Das Team erhält von uns ein Ticket mit einer genauen Beschreibung des Problems auf Basis unserer Analyse. Unter Abwägung der Risiken, der Kosten und des Nutzen, wird zusammen mit dem Fachbereich über die Umsetzung entschieden. Wird die Korrektur z.B. im Rahmen eines Hotfixes durchgeführt, unterstütze ich den Fachbereich beim Test und stelle auf dem produktiven System in einer Hypercare Phase sicher, dass das System auch nach der Fehlerbehebung stabil läuft.

Ganz nebenbei verantworten wir in meinem Team auch das Usermanagement in vielen Anwendungen, organisieren und koordinieren den IT-Betrieb in seinen verschiedenen Facetten wie Monitoring, Service Level Agreements, Business Continuity Management, IT-Kostenplanung und KPI-Reporting.

Und natürlich helfe ich unseren Fachbereichen auch bei den üblichen IT-Problemen des Alltags wo immer ich kann.

Ihr seht – der Job des IT Operations Managers ist sehr vielseitig, spannend und nie langweilig.

Bevor du zu uns gestoßen bist, hast du ein Startup gegründet. Berichte uns doch ein wenig aus dieser spannenden Zeit. 

Ein sehr vorteilhafter Zeitpunkt für die Gründung eines Startups ist aus meiner Sicht direkt nach dem Studium, da man zu diesem Zeitpunkt normalerweise nur wenige Verpflichtungen hat und einen günstigen Lebensstil gewohnt ist – so auch in meinem Fall. Gestartet habe ich das Projekt mit einem Freund, später sind zwei weitere Teammitglieder eingestiegen. Unsere Idee war es, die industrielle Luftdruckerzeugung nachhaltiger zu gestalten. Genauer gesagt, den Stromverbrauch bei der Luftdruckerzeugung in der Produktion zu senken – durch bestimmte Sensoren und Anpassungen. Um die Geschäftsidee systematisch voranzutreiben, haben wir uns früh Unterstützung von der Founders Foundation eingeholt. Dabei handelt es sich um eine Organisation, die Gründer_innen vor allem mit Know-how und einem Netzwerk an Kontakten zur Seite steht, um den Business Case zu fördern. Wir hatten dadurch beispielsweise Meetings mit den Gründern von Jodel oder Aklamio und haben uns wertvolle Tipps eingeholt.

Dennoch hat sich unsere Idee nicht wie erhofft weiterentwickelt. Das lag vor allem an der nicht gegebenen Skalierbarkeit unseres Produktes. Grund hierfür ist zum einen, dass die Produktionsanlagen unserer potentiellen Kunden, also Indistrieunternehmen, in der Regel Individuallösungen sind und es keinen einheitlichen Standard gibt. Das bedeutete für uns, jeder Kunde wäre als ein eigenes, sehr individuelles Projekt zu betrachten. Durch diesen Projektcharakter wären wir eher als Berater/Dienstleister tätig gewesen und würden nicht wie geplant ein skalierbares Produkt auf den Markt bringen. In diese Richtung wollten wir uns von vornherein nicht entwickeln. Zum anderen kam hinzu, dass unser Produkt auch international nicht skalierfähig war, da die Strompreise im Ausland aufgrund geringerer Umweltauflagen deutlich günstiger sind und Unternehmen in der Senkung des Stromverbrauchs deshalb keine wirtschaftliche Not sehen.

Letztendlich hat sich unser Team dann darauf verständigt, das Startup mit dem Ende der Förderung des Stipendiums nicht weiter voranzutreiben. Dennoch haben wir aus dieser spannenden Zeit sehr viel gelernt.

Und so bist du glücklicherweise bei uns gelandet. Was gefällt dir an der Arbeit bei AFS? 

Mich beeindruckt besonders die Wertschätzung, die mir und meiner Arbeit entgegengebracht wird. Ich habe das Gefühl, durch meine Arbeit einen großen Beitrag zu leisten, was natürlich die Motivation und auch den Spaß fördert. Hinzu kommt, dass ich es genieße, Teil eines Konzerns zu sein. Es ist beispielsweise spannend zu sehen, wie Arbeitsprozesse entwickelt und umgesetzt werden. Bei kleinen bis mittleren Unternehmen hat man oftmals nicht den Bedarf, Prozesse zu definieren, da die Wege kurz und Anliegen ggf. einmalig sind. Bei uns betrifft das Aufsetzen oder die Optimierung eines bestehenden Prozesses mehrere hundert bis tausende Mitarbeiter. Bei soetwas beteiligt zu sein, macht schon Spaß. Außerdem schätze ich auch die Job-Sicherheit und die internen Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die ein solcher Konzern bietet.  

Hast du ein favorisiertes Game?

Rainbow Six Siege ist ein Team Taktik Shooter, welchen ich immer nur mit meinen Freunden spiele.  

Kommunikation, Koordination und das dynamische anpassen an die Strategie des Gegners macht nicht nur unglaublich viel spaß, sondern fördert die Fähigkeit in hektischen und stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn alle um einen drum herum in Panik verfallen.

Fragen? Wende Dich gerne an mich!

Andre Timofeev
Andre Timofeev
IT Operations Manager
E-Mail
andre.timofeev@arvato.com