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Unser Frauennetzwerk

AFS United Women

Inklusion, Diversity, Gender-Pay-Gap: Mit diesen Buzzwörtern wird in der heutigen Gesellschaft immer mehr um sich geworfen. Auch Unternehmen werben zunehmend mit diversen Teams und Gender Equality. Was unternehmensseitig jedoch tatsächlich gemacht wird, um die Gleichberechtigung aller Mitarbeitenden zu gewährleisten, bleibt meist hinter verschlossenen Türen. Wir haben uns hierzu bislang eher bedeckt gehalten, da es uns wichtig ist, nicht nur leere Versprechungen zu äußern. Mit konkret umgesetzten Maßnahmen möchten wir euch nun zeigen, welchen Beitrag wir für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit unserer und potenzieller Mitarbeitenden leisten!   

Entstehung des Netzwerks

Als wir begannen uns intensiver mit den Themen der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau bei Arvato Financial Solutions auseinanderzusetzen fiel uns auf, dass Frauen vor allem in höheren Führungspositionen noch sehr unterrepräsentiert sind. Dieses Problem konnten und wollten wir so nicht stehen lassen. Also überlegten wir uns, wie wir diese Thematik am besten in Angriff nehmen konnten. So kam die zündende Idee ein Frauennetzwerk zu gründen. Denn welch bessere Möglichkeit gibt es, als Frauen aus allen Hierarchieebenen und verschiedensten Nationen zusammenkommen zu lassen, um sich für ihre Gleichberechtigung einzusetzen? Mit der Gründung unseres Frauennetzwerks „AFS United Women“ sollen solche Themen, neben vielen weiteren, strategisch angegangen werden, um langfristige Veränderungen im Unternehmen zu erzielen. Dabei werden stets neue Ansätze entwickelt, um in der Zukunft einen gendergerechten Arbeitsalltag bei Arvato Financial Solutions zu verwirklichen.

Die Stimmen unserer Frauen

Unsere Projekte

Gender-Pay-Gap Analyse

In verschiedensten Projekten versuchen wir Stück für Stück der Gleichstellung und Chancengleichheit aller Mitarbeitenden im Unternehmen näher zu kommen. Dabei war die Analyse des Gender-Pay-Gaps bei Arvato Financial Solutions eines der ersten Projekte, die das Netzwerk vorangetrieben hat. In Deutschland liegt der Gender-Pay-Gap derzeit ungefähr bei 6 Prozent. Nach einer gründlichen Prüfung unserer Daten wurde ein durchschnittlicher Gehaltsunterschied von 0,1 Prozent festgestellt. In der Management-Ebene ging die Schere etwas weiter auseinander. Hier lag die Differenz bei 1,9 Prozent. Trotz der Tatsache, dass AFS in dieser Hinsicht unter dem Durchschnitt liegt sind wir erst an unserem Ziel angelangt, wenn es keine Unterschiede in der Bezahlung von Männern und Frauen gibt, die dieselbe Arbeit erbringen. 

Unconscious Bias Training

Damit Frauen auch in den höheren Management Ebenen sichtbar und ihre Stimmen gehört werden, setzt sich „AFS United Women“ dafür ein, Vorurteile gegenüber weiblichen Talenten aus dem Weg zu räumen. Dazu wurde das „Unconscious Bias“-Training ins Leben gerufen. Dieses spezielle Training stärkt das Bewusstsein über implizite Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen und dient dazu die Chancengleichheit zu ermöglichen. Dieses ausgearbeitete Konzept hilft unseren Führungskräften dabei, die eigene Voreingenommenheit zu reflektieren, in den Hintergrund zu rücken und demnach objektivere Entscheidungen zu treffen. So werden Frauen nicht einfach nur auf ihr Geschlecht reduziert. Stattdessen stehen die Fähigkeiten und Kompetenzen jeder einzelnen Person im Vordergrund, wodurch Frauen künftig bessere Möglichkeiten haben die Karriereleiter zu besteigen.

Paritätische Verteilung der Geschlechter

Auch die allgemeine Frauenquote bei Arvato Financial Solutions wird von unserem Frauennetzwerk unter die Lupe genommen. Dabei streben wir nicht nur eine erhöhte Frauenquote von 35 oder 40 Prozent an. Unserer Meinung nach ist Gleichberechtigung erst dann gegeben, wenn eine paritätische Verteilung der Geschlechter im Unternehmen besteht. Davor kann von Gleichheit noch nicht die Rede sein. Auch hier arbeiten wir deshalb verstärkt daran weibliche Talente zu akquirieren und zu halten. Es fängt schon bei der Ansprache von potenziellen Kandidatinnen an. Damit sich alle Bewerbende von uns persönlich angesprochen fühlen, haben wir unsere Karriereseite mit all ihren Unterseiten gendergerecht verfasst. Schließlich sind wir nicht explizit auf der Suche nach Männern oder Frauen, sondern vielmehr nach motivierten Menschen, die bei uns etwas bewirken möchten. Durch korrektes Gendern stellen wir sicher, dass sich niemand ausgeschlossen und stattdessen jede_r willkommen fühlt.

Wichtig ist jedoch nicht nur, dass sich jede_r angesprochen, sondern auch gleich behandelt fühlt und vor allem – gleich behandelt wird. Und das ist unsere oberste Priorität. Obwohl sich unsere Frauennetzwerk eigentlich noch im Aufbau befindet, wurden erste Vorsätze bereits in die Tat umgesetzt. Wir können daher sehr gespannt sein, welche Veränderungen die Netzwerkmitglieder in Zukunft noch bewirken werden. Aber eines steht dabei fest: Erst wenn das Frauennetzwerk unternehmensweit nicht mehr gebraucht wird, haben wir unser Ziel auch tatsächlich erreicht. Und bis dahin wird das Frauennetzwerk die Zielgerade anvisieren und uns mit jeder umgesetzten Maßnahme näher ans Ziel bringen.