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Die Paigo App als finanzieller Wegbegleiter: Wie Ihre Kunden schneller schuldenfrei werden

Bereits seit einigen Monaten ist Paigo mit der eigenen App auf dem Markt. Ein digitales und mobiles Angebot für Verbraucher, das bislang einzigartig in der Inkassobranche ist. Die App begleitet Konsumenten jederzeit und von überall dabei, den Überblick über ihre offenen Forderungen zu behalten, Ratenzahlungen zu verwalten sowie schnell und sicher zu bezahlen. Wir haben uns mit Sven Schneider die Funktionen der App näher angeschaut und nachgefragt, worauf wir uns zukünftig freuen dürfen.

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Sven, was hat euch bewegt neben der digitalen Nutzerplattform paigo.com auch noch eine App auf den Markt zu bringen?

Sven: Das Smartphone gehört für die meisten Menschen zum Alltag. Viele werden schon morgens durch ihr Smartphone geweckt. Zuerst werden E-Mails gecheckt, Nachrichten studiert, Instagram, Facebook oder Twitter durchstöbert. Unabhängig davon, wie man diese Entwicklung bewerten mag, es beeinflusst unsere tägliche Routine. Wir hören unsere Lieblingsmusik, streamen unsere Lieblingsserien, lassen unser Portemonnaie zu Hause und bezahlen lieber, indem wir unser Handy ans Lesegerät halten als mit unserer Bankkarte. Wir überwachen zum Teil sogar unsere Gesundheit und Fitness, indem wir unsere Herzfrequenz, geschlafene Stunden oder gelaufene Schritte aufzeichnen. Laut Statista gibt es momentan 60,7 Mio. Smartphone Nutzer in Deutschland, die ihr Handy im Durchschnitt 3,7 Stunden pro Tag nutzen – Tendenz steigend.

Bei Paigo brechen wir bewusst mit den bisherigen Ansätzen im Forderungsmanagement. Wir wollen der digitale Kompass für diejenigen Menschen sein, die bei all den Konsummöglichkeiten und Angeboten den Überblick über ihre Finanzen verloren haben. Es geht uns darum, faire und smarte Lösungen zu entwickeln, um Verbraucher zu aktivieren, sich mit ihrer Finanzsituation auseinanderzusetzen und sie auf dem Weg zurück in ihre finanzielle Freiheit zu begleiten. Entscheidend dabei ist, die Nutzer so zu erreichen, wie sie es aus anderen Kontexten bereits gewohnt sind und wie es für sie am bequemsten ist. Für viele ist das eben nachweislich übers Smartphone. Über 90% der Verbraucher nutzen paigo.com über ihr Handy. Insofern gilt „mobile first“ – und das auch schon bei der Entwicklung von paigo.com. 

Warum also noch eine App? Das ist eine gute Frage. paigo.com hat den Fokus vier zentrale Use Cases so einfach wie möglich zu gestalten:

  • Einfache Bezahlung offener Forderungen, so wie es die Nutzer aus dem Online-Shopping gewohnt sind
  • Einen schnellen Überblick über die offenen Forderungen und deren Hintergrund zu gewinnen
  • Anliegen der Nutzer zu klären und individuelle Lösungen zu finden
  • Aufklärung zu Finanzthemen über unseren Ratgeber und unseren Blog „Blick nach Vorn“ anzubieten

Bei der Entscheidung für eine App-Entwicklung stand jedoch eine andere Prämisse im Vordergrund: Nämlich, dass wir eine echte Beziehung zum Nutzer aufbauen wollen. Wie bereits erwähnt, geht es uns darum, Verbraucher aktiv auf ihrem Weg zurück zur finanziellen Freiheit zu unterstützen. Unsere Hypothese: Eine App bietet uns hier einfach mehr Möglichkeiten, komplexe Dienste zu realisieren und ein wirklicher Wegbegleiter zu werden. Zur Validierung dieses Ansatzes haben wir bereits im März eine erste Beta-Version gelauncht und sukzessive immer weiter optimiert.

Du sprichst gerade schon die ersten Funktionen an. Was kann die App denn Stand heute alles und welche Vorteile bietet sie Nutzern?

Sven: Zur Einführung und Gewöhnung unser Nutzer an die App haben wir uns zunächst darauf konzentriert, die oben beschriebenen zentralen paigo.com Use Cases in der App zu realisieren. Wir setzen dabei jedoch auf eine vollständig eigene UX, die unser Motiv des Wegbegleiters für Verbraucher greifbar macht. Es geht stärker um Interaktion in Form eines Dialogs zwischen App und Nutzer, vom Login-Prozess bis hin zu allen wichtigen Touchpoints.

Mit der Paigo App können Verbraucher also jederzeit ihre offenen Forderungen im Detail mobil einsehen sowie diese schnell und sicher begleichen. Im Bezahlprozess können Nutzer zwischen vielen Zahlarten auswählen, wie beispielsweise PayPal, Kreditkarte oder Überweisung. Soweit, so gut – das Herzstück der App ist aber eigentlich die Unterstützung von denjenigen Konsumenten, die nicht in der Lage sind, die offenen Forderungen auf einmal zu begleichen. Die App hilft bei der initialen Vereinbarung einer individuellen Zahlungslösung und begleitet sie insbesondere über die Zeit bei der Einhaltung dieser Vereinbarung oder deren Anpassung, sollten sich Lebensumstände verändern. Die App-Nutzer können also nicht nur sofort bezahlen. Sie können eine finanziell leistbare Rate vereinbaren, jederzeit eine Sonderzahlung durchführen, um schneller vorwärts zu kommen, oder einen Zahlungsaufschub melden. Entscheiden sich Nutzer für eine Ratenzahlung, können sie den gewünschten Ratenbetrag und Ratenbeginn einfach wählen und so die Weichen stellen, Schritt für Schritt schuldenfrei zu werden. Um während der Laufzeit nie wieder eine fällige Ratenzahlung zu verpassen, können Verbraucher Push-Notifications aktivieren, die sie an eine fällige Ratenzahlung erinnern. Über das Ratenrad können Nutzer den Fortschritt bis zur vollständigen Begleichung verfolgen und auch hier flexibel entscheiden, ob sie gegebenenfalls eine Sonderzahlung leisten wollen oder einen Zahlungsaufschub beantragen wollen – eben so, wie es die finanzielle Situation zulässt.

Ich würde mir als Verbraucher darüber Gedanken machen, was mit meinen Daten passiert, wenn ich die App nutze. Wie löst ihr das?

Sven: Alle Daten werden ausschließlich verschlüsselt abgelegt und übertragen. Zusätzliche Sicherheit gibt Nutzern darüber hinaus das biometrische Login mit Face ID. Verbraucher können sich also sicher sein, dass das Bezahlen über die App zu 100% sicher ist.

Wie wird die App denn bisher angenommen? Gibt es schon erstes Feedback?

Wir haben die App zuerst nur für einen kleineren Nutzerkreis über Banner auf der paigo.com sichtbar gemacht, um letzte Fehler auszumerzen, erstes Feedback zu sammeln und die Prozesse rund um die User-Journey zu optimieren. Wir haben also weder in unseren E-Mails auf die App hingewiesen, geschweige denn über Marketing-Kampagnen gepusht. Dennoch wird sie bereits jetzt von über 6.000 Anwendern regelmäßig genutzt. Die App ist jetzt so ausgereift, dass wir sie schrittweise allen Verbrauchern zugänglich machen und anbieten wollen. Unsere Analysen zeigen, dass App-Nutzer durchschnittlich 106 Sekunden von App-Start bis zur Begleichung einer Rate brauchen – schneller geht’s kaum und zeigt, wie einfach und intuitiv sie aufgebaut ist. Das spiegelt sich auch in der Bewertung wider: Nutzer geben uns 4,5 von 5 Sternen im Store und hinterlassen positive Rezensionen.

Das lässt hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Kannst du uns noch einen Ausblick geben, welche weiteren Features ihr noch für die App plant?

Sven: Klar, das ist nur der Anfang. Wir haben bisher nur bereits bekannte zentrale Use Cases für die App-Anwendung optimiert. Bei Paigo geht es uns aber nicht nur um die einzelne Inkassoforderung, sondern darum, aufzuklären und Verbrauchern dauerhaft zu helfen, besser mit ihren Finanzen umzugehen. 

Damit Menschen noch mehr Transparenz über ihre finanzielle Situation bekommen, werden wir es ihnen zum einen ermöglichen einen Gesamtüberblick über die Schuldensituation zu gewinnen. Zum anderen werden wir in den nächsten Monaten die Funktion in die App integrieren, die Einnahmen und unterschiedliche Ausgaben vom eigenen Girokonto im Zeitverlauf gegenüberstellt und mögliche Sparpotenziale identifiziert. Zukünftig können Nutzer also sehen, wie sie z.B. mit ihren Mietausgaben oder Haushaltskosten im Benchmark zum Bundesdurchschnitt oder anderen Nutzern stehen und mit Gamification-Ansätzen spielerisch dem Ziel näher kommen, schuldenfrei zu werden.

Darüber hinaus wollen wir das Finanzwissen von Verbrauchern stärken, damit sie erst gar nicht ins Stolpern kommen. Dafür werden wir unsere bereits bekannten Financial Education Formate wie unsere Blogartikel, den Finanzratgeber oder unser FAQs für die App weiterentwickeln, damit Nutzer Schritt für Schritt erlernen, wie sie ihre Finanzen besser händeln.

All das, was wir weiter planen, kann ich natürlich noch nicht verraten. Wir werden auch weiter auf der Reise lernen, wie wir unsere Mission am besten erfüllen können. Also bleibt weiterhin gespannt!

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