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#InnovateYourself: Arbeiten im Ausland – Von der schwedischen Heimat nach Deutschland

Tamara Schwenk
26.08.2020 | 3 minutes

Hallo Mattias! Schön, dass Du da bist. Stelle Dich bitte einmal kurz vor.

Mattias: Ich heiße Mattias Ericsson und ich lebe und arbeite derzeit in Baden-Baden bei Arvato Financial Solutions. Ich arbeite als Leiter der Abteilung Finanzen & Portfoliomanagement für die Abteilung AFS infoscore Finance GmbH. Zusammen mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern bin ich aus der wunderschönen Stadt Varberg, welche an der schwedischen Westküste liegt, nach Deutschland gezogen.

Wie hat Deine Reise bei Arvato Financial Solutions begonnen?

Mattias: In 2014 habe ich angefangen bei AFS Nordics mit Sitz in der AFS Niederlassung in Varberg, Schweden zu arbeiten. Seit April letzten Jahres arbeite ich in der Abteilung in Baden-Baden. Ich habe mich damals für Arvato Financial Solutions entschieden, da es ein internationales Arbeitsumfeld mit kompetenten und motivierten Kollegen bietet. Mir gefällt die Tatsache, dass es ein großes Unternehmen ist und einem daher großartige Möglichkeiten für die eigene berufliche und persönliche Entwicklung geboten werden.

Arbeiten im Ausland

Wieso hast Du Dich dafür entschieden, im Ausland zu arbeiten?

Mattias: Ich hatte mein Interesse an einer Arbeit im Ausland geäußert, und innerhalb meiner Abteilung ergab sich die Gelegenheit, die zu meinen Erfahrungen und Kenntnissen passte. Ich bin schon immer gern gereist und habe neue Kulturen und Sprachen kennen gelernt. Auch früher war dieses Interesse bei mir schon sehr stark ausgeprägt. Beispielsweise habe ich in den USA studiert, meinen Universitätsabschluss in Finanzwissenschaften erhalten und auch weiterhin in den USA einige Zeit gearbeitet. Mir gefällt es einfach Neues zu entdecken.

Wie hat Arvato Financial Solutions Dich bei dem Umzug nach Deutschland unterstützt?

Mattias: Die Planung in Hinblick auf einen Umzug und das Arbeiten im Ausland ist sehr wichtig, da man selbst und auch seine Familie mit völlig neuen Fragen und Situationen in Bezug auf Versicherungen, Steuern, Wohnen und Schulen in dem neuen Land konfrontiert wird. Ich habe sowohl vom Management als auch von den Personalabteilungen in Schweden und Deutschland große Unterstützung erhalten. Grundsätzlich glaube ich, dass ein Umzug innerhalb der EU einfacher ist, aber es sind trotzdem Registrierungen vor Ort erforderlich, wenn man in ein neues Land zieht. Auch in der EU werden Genehmigungen benötigt, und hier erhielt ich ebenfalls Unterstützung.

Wie hat Dein Team Dich in den ersten Wochen unterstützt?

Mattias: Meine Kolleg_innen in Deutschland haben mich herzlich willkommen geheißen. Ich kannte viele meiner deutschen Kollegen bereits und hatte mit ihnen in verschiedenen grenzüberschreitenden Projekten zusammengearbeitet. Meine Kolleg_innen haben mich in den ersten Wochen besonders unterstützt. Neben der Einarbeitung in die IT-Systeme und der grundsätzlichen Einführung, haben Sie mir dabei geholfen "Kennenlern-Gespräche" zu planen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit all meine Kolleg_innen in Ruhe kennen zu lernen. Auch bei Fragen, bezüglich Alltagssituationen in Deutschland stehen sie mir mit hilfreichen Tipps immer zur Seite.

Auslandserfahrung in Deutschland

War es schwierig Dich in einem fremden Land einzuleben?

Mattias: Natürlich gibt es kulturelle und sprachliche Unterschiede, aber all die großartigen Dinge, die mit einem Auslandseinsatz einhergehen, machen es der Mühe wert. Man muss bereit sein, seine Komfortzone zu verlassen und verschiedene Hindernisse auf dem Weg zu überwinden. Lustigerweise war der Kauf einer eigenen Küche in einer Mietwohnung und die Tatsache, dass die Geschäfte sonntags immer geschlossen sind und oft einfach keine Kartenzahlung akzeptieren, eine Neuigkeit für mich. Man lernt also immer dazu.

Was sind Deiner Meinung nach die größten Unterschiede hinsichtlich des Arbeitens in Schweden und in Deutschland?

Mattias: In Schweden sind die Unternehmensorganisationen tendenziell weniger hierarchisch strukturiert, aber auf der anderen Seite ist der deutsche Arbeitsstil dafür bekannt, gut organisiert zu sein. Als Finanzfachmann bin ich natürlich ein Fan von Struktur. Ich genieße es wirklich, die Möglichkeit zu haben, Brücken zwischen den verschiedenen Umgebungen zu schlagen.

Was war das Wertvollste, dass Du bei Deiner Arbeit im Ausland kennengelernt hast?

Mattias: Das allerwertvollste ist es, die Möglichkeit zu haben, näher mit meinen internationalen Kollegen zu arbeiten und mehr über die Kultur, die Sprache und das allgemeine Leben im jeweiligen Land zu erfahren. Man lernt einfach so viel Neues dazu, wenn man in einem anderen Land wohnt. Zum Beispiel kann ich nun behaupten, dass Deutsche Weihnachten am besten feiern. Und dann kommt natürlich noch die deutsche Küche ins Spiel: Wer könnte es denn nicht lieben, zu einem deutschen Bier eine leckere Currywurst zu essen?

Wie lange wirst Du voraussichtlich in Deutschland bleiben?

Mattias: Derzeit ist geplant, dass ich noch ein weiteres Jahr in Deutschland bleiben werde. Aber wir schauen was die Zukunft bringt, gerade in Zeiten wie diesen, können sich solche Pläne auch schnell mal ändern.

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