#CreateYourself: "Große Geschwister” für unsere Dual Studierenden

Wir überlassen unseren dual Studierenden viel Freiraum, um sich auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Ganz nach dem Motto „Learning by Doing“ übernehmen unsere Studierenden eigene Projekte und Aufgabenbereiche. Zum Erfahrungsaustausch, oder wenn es mal zu Unsicherheiten oder Fehlern kommt, stehen unseren Studierenden zwei Ansprechpersonen mit Rat und Tat beiseite. Im Interview stellen wir Euch Christine Wowerath und Robert Dreßler vor, welche die Rolle der „großen Schwester“ und des „großen Bruders“ für unsere Dual Studierenden einnehmen.

Hallo Christine, stelle Dich doch bitte einmal kurz vor.  

Christine: Mein Name ist Christine, aber jeder nennt mich Tine. Ich bin 24 Jahre alt und arbeite seit Oktober 2019 bei Arvato Financial Solutions. Davor habe ich mein duales Studium mit dem Schwerpunkt BWL-Industrie bei Bosch in Stuttgart absolviert. Aber wie es oft so kommt, hat es mich zurück in die Heimat gezogen. Da ich früher in Baden-Baden in der Rheinstraße zur Schule ging, war mir Arvato bereits ein Begriff und so kam es, dass ich im letzten Jahr bei Arvato in das Berufsleben gestartet bin.

Auch schön, dass Du dabei bist, Robert. Könntest Du Dich ebenfalls kurz vorstellen?

Robert: Ich bin Robert. Ursprünglich komme ich aus Süd-Thüringen aus einer kleinen, verträumten Stadt namens Suhl. Ich hatte mich damals nach dem Abitur in ganz Deutschland beworben und Arvato Financial Solutions war das erste Unternehmen, dass mich einstellen wollte und mir ein gutes Gefühl dabei gab, hier anzufangen. Ich habe sofort ja gesagt und zog nach Baden-Baden. Ich bin seit 2007 an Bord.

Robert, wieso hast Du Dich dazu entschieden auch nach so vielen Jahren bei Arvato Financial Solutions zu bleiben? 

Robert: Bei mir gab es tatsächlich immer wieder „Wechsel“, diese haben jedoch einfach intern stattgefunden. Ich hatte nie einen Grund, zu sagen, dass das Unternehmen mir nicht mehr gefällt. Es war eher so, dass die derzeitige Position mich nicht mehr genug herausgefordert hat. Das hat mich dann dazu bewegt die Abteilungen zu wechseln, aber nie das Unternehmen an sich. Ich habe immer wieder neue Aufgabengebiete gefunden, die man in der Firma noch machen kann. Zudem finde ich die Stadt ziemlich cool. Ich wohne sehr gerne in Baden-Baden und bin hier auch gerne unterwegs. Mir würde es schwerfallen, die Stadt zu verlassen und den Arbeitgeber gleichzeitig auch.

Was ist Eure Aufgabe als großer Bruder oder große Schwester?

Christine: Wir sind die Ansprechpartner, wenn der Schuh drückt und jederzeit für unsere Dual Studierenden erreichbar. So haben wir beispielsweise einmal die Woche einen Routine-Call mit den einzelnen Studis, in welchem sie die Möglichkeit haben, sich auszusprechen und Fragen zu stellen.  Es soll den Studis das Gefühl geben, dass sie neben der Ausbildungsleitung noch jemanden haben, der selbst das duale Studium durchlaufen hat und immer hinter ihnen steht.

Robert: Bei mir gab es damals zwar auch eine Auszubildendenbetreuung, aber nicht in dem Umfang, in dem wir das heute machen. Für mich war das ein starker Anlass, die Rolle eines „Mentors“ zu übernehmen. Ich kenne das Unternehmen gut von innen und Tine bringt durch ihre Erfahrungen in einem anderen Unternehmen eine neue Perspektive mit rein. So können wir dann gemeinsam erfolgreiche Ansätze entwickeln.

Was würdet Ihr Berufseinsteigenden bei Arvato mit auf den Weg geben? / Welchen Rat gebt ihr den Dual Studierenden mit auf den Weg, die ihr betreut? 

Christine: Ich finde das Wichtigste ist, man selbst zu bleiben.  Einfach Mensch sein, freundlich sein und das ist auch schon die halbe Miete. Man muss nicht alles wissen. Man kann nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wen man fragen kann. So geht es mir auch jetzt in der neuen Position. Wenn man sich kooperativ und zugänglich verhält, wird man immer auf die Hilfe der Kollegen vertrauen können. 

Robert: Wir versuchen, möglichst agil zu arbeiten, und in dem Kontext gibt es ein Sprichwort: „Fail fast and learn“. Ich würde auf jeden Fall den Neuen mitgeben wollen, dass Fehler machen wichtig ist. Die Studis sollen nicht vorsichtig auf Zehenspitzen ihre Arbeit machen, sondern lieber leidenschaftlich an kleinere Grenzen stoßen. Wenn es soweit kommt, sind Tine und ich immer da. Die Besten Studis sind die, die sich getraut haben, „Böcke zu schießen“ und später gestärkt und erfahren aus der Situation heraus kamen.

 

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