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Damit aus geliefert nicht ausgeliefert wird -So verbuchen Sie schneller Rückflüsse im Food Delivery Bereich

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Die Corona-Pandemie hat unser Konsumverhalten gewandelt. Wir kaufen zunehmend online ein – ob Kochboxen, ganze Gerichte oder Wocheneinkäufe. In der Folge steigt das Angebot an Food-Delivery-Modellen. Diese Unternehmen sind gut beraten, die Rechnung als Lieblingszahlart der Deutschen anzubieten. Damit verbundene Ausfallrisiken müssen sie jedoch nicht akzeptieren. Die Erfolgsquoten im Forderungsmanagement lassen sich mit Paigo verbraucherorientiert, schnell und einfach steigern. 

„New Normal“ – die Welt und unser Alltag haben sich im vergangenen Jahr verändert. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich unser Zuhause zum Zentrum von Wohnen, Arbeiten, Lernen und sogar sportlicher Betätigung entwickelt. Ich vermisse es, mein italienisches Lieblingsrestaurant um die Ecke zu besuchen. Aber ich genieße auch die Alternative: Ich kann gesundes Essen bestellen, wann und wo ich mag. Ich lasse mir ab und zu den Wocheneinkauf direkt nach Hause liefern oder probiere Bio-Produkte für die gesunde Ernährung im Alltag aus. Die Rechnung begleiche ich über die Zahlart, die mir zusagt.

Food-Delivery-Markt verzeichnet enormes Wachstum

Weil viele Menschen diesen Trend nutzen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Food-Delivery-Markt ein enormes Wachstum erfährt. Basierend auf der steigenden Nachfrage sowie einem erweiterten Angebot prognostiziert das IFH Köln, dass der Anteil des Segments am Gesamtmarkt für Lebensmittel und Getränke bis 2030 zwischen 5,2 und 9,1 Prozent liegen wird.[1] Den Experten zufolge ist dabei die Ausgestaltung des Angebots entscheidend.

Trotz guter Voraussetzungen akzeptieren aber gerade junge Unternehmen in der Food-Delivery-Branche größere Risiken, um die Start-up-Phase erfolgreich zu überstehen und schnell zu wachsen. Ausfallraten von bis zu 6 Prozent bei der Zahlart „Kauf auf Rechnung“ sind da keine Ausnahme.

Zahlart „Kauf auf Rechnung“ ist entscheidend für Conversion

Doch die Unternehmen sind gut beraten, den Kauf auf Rechnung anzubieten. Denn diese Zahlart gehört zu den Top-Zahlungsverfahren bei Online-Einkäufen: 93 Prozent der Deutschen geben an, den Kauf auf Rechnung regelmäßig zu nutzen.[2] Gerade bei Lebensmitteleinkäufen kann ich das voll und ganz nachvollziehen. Der Kauf auf Rechnung ist bequem, einfach – und man geht mit der Zahlung nicht in Vorleistung, sollten Lebensmittel bei der Lieferung nicht den Anforderungen des Bestellers entsprechen. Belegt ist übrigens auch, dass über ein Viertel der Nutzer den Online-Kauf abbricht, wenn ihr Lieblings-Zahlverfahren nicht verfügbar ist.[3] Für Food Deliverer ist der Kauf auf Rechnung folglich entscheidend für die Conversion.  

Fehlende finanzielle Übersicht von Verbrauchern nimmt zu

Doch die Zahl der Menschen, die auf Kredit konsumieren und dabei die finanzielle Übersicht verlieren, steigt – auch bedingt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Risikobehaftet ist generell auch die Hauptzielgruppe vieler Lebensmittel-Onlinehändler: Mit einem Anteil von 26 Prozent waren 2020 Menschen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren die größte Gruppe der Food-Delivery-Nutzer.[4] Sie verfügen oft noch über ein geringeres Einkommen, bevorzugen aber zunehmend Lebensmittel in Bio-Qualität – die meist teurer sind als die konventionell hergestellten.  

Was können also Unternehmen tun, um in diesem potenzialstarken Markt das eigene Wachstum voranzutreiben und Kundenbeziehungen langfristig zu stärken, ohne größere Zahlungsausfälle zu riskieren? Ein wichtiger Schritt ist dabei, das Begleichen von Forderungen für Ihren Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Dies muss über die gesamte Customer Journey gewährleistet werden. Dafür bieten unsere Technologieplattform Paigo.com und die Paigo-App wichtige Bausteine. Sie ermöglichen säumigen Kunden den nutzerfreundlichen und schnellen Ausgleich von Zahlungsrückständen – persönlich, fair und einfach.

Mit Paigo.com fördern wir Nutzerzufriedenheit und vereinfachen das Begleichen von Forderungen

Wie das funktioniert? Über die digitale Nutzerplattform Paigo.com schlagen wir Nutzern ihre bevorzugten Zahlarten vor. Außerdem erhalten sie per E-Mail oder SMS einen Link, der sie direkt auf eine persönliche Bezahlseite führt. Mit wenigen Klicks können die User Forderungen in Raten begleichen oder eine Zahlungspause beantragen. Innovative Features ermöglichen zum Beispiel die Vereinbarung von Ratenzahlungslösungen, die maßgeschneidert an die finanzielle Situation der Nutzer angepasst sind. Mit einer Erinnerungsfunktion der Paigo-App können sich Verbraucher zudem benachrichtigen lassen, wenn eine Zahlung fällig wird – und diese direkt über die App anweisen. Dabei setzen wir über alle Kommunikationskanäle hinweg mit der Paigo Persona-Engine innovative Technologien ein. Das macht eine Ansprache möglich, die zum spezifischen Lebensstil säumiger Kunden passt – in Bild, Tonalität, Timing und Zahlarten. Am Konsumenten orientierte Kommunikationsstrategien ermöglichen eine optimale Customer Experience und fördern so die Kundenzufriedenheit. So bleiben Ihre Kunden auch nach dem Inkassofall noch Kunden.

Zahlungsbereitschaft lässt sich steigern

Mit nachweislichem Erfolg: Bei den Nutzern des Portals von Paigo.com liegt die Zahlungsbereitschaft um 25 Prozent höher als bei Nicht-Nutzern. Zudem erfolgen die Rückflüsse im Mittel einen Tag früher. Wir konnten 25 Prozent mehr Ratenvereinbarungen abschließen als zuvor und die Zahlungsquote nach Reklamationen um 8 Prozent steigern.

Smartes Inkasso bereitet Food Deliverern den Weg

Die Corona-Pandemie hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Darunter finden sich neben zahlreichen Einschränkungen auch neue Möglichkeiten. Sie zeigen sich zum Beispiel im kulinarischen Bereich über das vielfältige Angebot an Food-Delivery-Möglichkeiten und damit verbundenen Zahloptionen. Gerade das Angebot der Zahlart „Kauf auf Rechnung“ bringt aber auch Ausfallrisiken mit sich. Dem können Anbieter schnell und effektiv entgegenwirken: mit dem smarten und verbraucherfreundlichen Inkasso von Paigo. So sind schnellere Rückflüsse möglich, und Unternehmen können sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: Wachstum und dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit. 

Lassen Sie uns miteinander sprechen. Wie sind Sie im Forderungsmanagement aufgestellt? Kontaktieren Sie mich direkt oder erfahren Sie hier mehr.

[1] IFH Köln: Lebensmittel online – heute und 2030, Oktober 2020.

[2] IFH Köln & Teambank: Shopping 2020- Entwicklungen des Konsumentenverhaltens und die Relevanz des Ratenkaufs, 2020.

[3] Shopping 2020: IFH Köln, 2020.

[4] Statista: Digital Market Outlook Online Food Delivery Deutschland, 2020.

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Sie haben Fragen zu unseren Produkten & Lösungen? Dann treten Sie gerne mit uns in Kontakt!

Axel Kulick

Vice President Sales Management

E-Mail:
axel.kulick@arvato.com

Tel:
+49 (7221) 5040-2084

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